Samstag der 34. Woche im Kirchenjahr

Lk, 21-34: Wacht, damit ihr allem, was geschehen wird, entrinnen könnt

Wir müssen wachsam sein, mahnt Jesus im heutigen Evangelium. Die Ausschweifungen, die Trunkenheit und die Sorgen des Lebens können uns daran hindern, wirklich zu sehen und zu leben.

Was meint Lukas mit den Ausschweifungen: In einer Welt, in der wir dazu gezwungen werden, immer mehr und immer schneller zu haben und zu tun, erfordert es viel Charakterstärke, den inneren Rhythmus wiederzufinden. Warum sollten wir diese Tage nicht einfach dazu nutzen, um wieder zu einem täglichen Gebetsrhythmus zurückzufinden?

Was meint er mit der Gefahr der Trunkenheit: Unsere Welt verführt uns dazu, alles zu erleben, alles zu wagen und auszuprobieren. Am Ende aber fällt dann doch alles in sich zusammen. Seht euch vor, damit ihr nicht auf diese Verführungen hereinfallt, die uns die Sirenen des Nihilismus heutzutage vorschlagen: Wir brauchen innere Einheit, nicht Zerstreuung.

Die Ängste des Lebens existieren natürlich, und wir können sie nicht einfach beseitigen, sondern nur kontrollieren, indem wir die Suche nach Gott und unserem wahren Selbst in den Mittelpunkt stellen.

ALSO:

Bleiben wir wachsam und achtsam auf die Zeichen Gottes in der Welt: durch das tägliche Gebet, durch den Rückzug in den „geheimen Raum unseres Herzens“, durch die Teilnahme an der gemeinsamen Eucharistie, durch den Dienst in der Pfarrei.

Bleiben wir wachsam und achtsam, damit die vielen Dinge, die wir zu tun haben, uns nicht daran hindern, die Freude der Christusnachfolge zu leben und die Kraft aus der Verbindung mit Gott zu spüren.

Wir beenden dieses Jahr mit einem Segen Gottes: Von heute Abend an beginnen wir das neue Jahr mit dem großen Adventsmonat als Vorbereitung auf Weihnachten.

Bild: Auge Beobachten Papier – Kostenloses Bild auf Pixabay – Pixabay

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