Gott begegnen (9. So. i. J. – Mk 2, 23 – 3,6)

Herr, ich bin gekommen
dir zu begegnen
dir nahe zu sein
dir etwas zu bringen
von meinen Freuden
meinen Sorgen
meinen Fragen
die mich beschäftigen
die mich ausfüllen
die mich begleiten
hinein in die Nacht
hinein in den Tag
und wieder hinein in die Nacht
in der ich alleine bin
mit der Finsternis
mit mir
und mit dir
dem Unsichtbaren
dem Allumfassenden
dem Größeren
der eint
der trennt
und der zu unterscheiden versteht
zwischen Wegen, die in Sackgassen enden
und Wegen, die mich weiterführen
auf den Pfad, der allein zu dir führt
zu dir
dem Dreifaltigen
dem Anderen
dem Einen

Cäcilia Kittel

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