5. August, Freitag der 18. Woche im Jahreskreis

Mt 16,24-28: Was soll der Mensch für sein Leben geben?

Was ist wesentlich in unserem Leben? In was investieren wir? Was ist ein absolutes Gut für uns? Jesus stellt diese Fragen eindringlich mit Gleichnissen und Allegorien, mit einer psychologischen Subtilität, die uns fasziniert und verblüfft. Aber der Kern bleibt derselbe: Was ist, wenn wir nach so vielen Anstrengungen feststellen, dass wir unser Leben hinter tausend nutzlosen Dingen verloren haben? In tausend nutzlosen Sorgen?

Das Kreuz auf sich zu nehmen, hat für Jesus nichts mit der selbstzerstörerischen Haltung zu tun, mit der wir diese Worte allzu oft lesen. Gott schickt uns keine Kreuze (warum auch?), sondern lehrt uns im Gegenteil, die Schwierigkeiten, die das Leben (nicht Gott!) uns bereitet, mit einem positiven und konstruktiven Geist anzunehmen.

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