Donnerstag der dritten Woche der Fastenzeit

Lk 11,14-23: Wer nicht mit mir ist, ist gegen mich.

Jesus mag es nicht, missverstanden zu werden. Es ist unglaublich, wie sich die Menschen gestern wie heute von mystischen Instinkten hinreißen lassen und auf jeden hören! Jesus will nicht für einen Heiler, einen Heiligen, einen Guru gehalten werden: Im Markusevangelium verhindert er, dass das Wunderbare weitergesagt wird, aus Angst, manipuliert zu werden. Heute im Lukasevangelium muss sich Jesus stattdessen gegen diejenigen verteidigen, die ihn auf eine ziemlich lächerliche Art und Weise beschuldigen, nämlich Exorzismen im Namen des Satans durchzuführen!

Jesus, aber, macht sich nicht über diese Theorie lustig, sondern nimmt sie Wort für Wort auseinander und argumentiert. Offensichtlich kann er nicht im Namen Satans heilen, denn Dämonen im Namen des Fürsten der Dämonen auszutreiben ist eher kontraproduktiv, stellt er fest!

Wie oft erfinden wir auch heute noch tausend Ausreden, um den entwaffnenden Anspruch Jesu, die Offenbarung des Vaters zu sein, nicht zu akzeptieren! Anstatt demütig die Neue Gegenwart Gottes zu akzeptieren, versuchen wir alles, um alternative Erklärungen zu geben, sogar verrückte, um nicht zu wahrhaben zu müssen, dass Jesus, wenn er sich selbst zum Sohn Gottes erklärt, … es auch sein könnte!

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