Freitag der 27. Woche im Jahreskreis

Lk 11,15-26: Wenn ich den Teufel mit dem Finger Gottes austreibe, dann ist das Reich Gottes zu euch gekommen.

Aus welchem Geist kommt das Handeln Jesu? Aus dem Heiligen Geist oder vom Teufel? Diese Frage stellen sich die Pharisäer, die, um ihre Position zu rechtfertigen, um sich nicht bekehren zu müssen, Jesus den bösen Geist und sich selbst den guten Geist zuschreiben: Sie verteidigen sich, indem sie den Anderen schlecht machen.

Das war auch die Täuschung der Schlange bei Adam, die ihn dazu brachte, das Böse für gut und das Gute für böse zu halten. Und nicht nur das: Sie fragen nach Zeichen. Sie fordern immer wieder Zeichen, aber sie sind wie Blinde, die glauben, sehen zu können, und das Zeichen, das vor ihren Augen liegt, nicht erkennen können.

Gottes Wort ist ein beredtes Zeichen, und der Gehorsam gegenüber seinem Wort ist mehr wert als alle Zeichen: Es ist der Glaube, das Licht, das einen sehen lässt, und diejenigen, die Zeichen verlangen, erhalten sie nicht, weil sie keinen Glauben haben. Jesus hat uns bereits das „Zeichen des Himmels“, das Kreuz, gegeben. Er hat uns bereits alles gegeben: Sein Leben als Liebe zum Vater und zu seinen Brüdern und Schwestern. Wer an Ihn glaubt und in Ihm lebt, sammelt, wer Macht beansprucht, zerstreut.

Bild: Kostenlose Nutzung unter der Pixabay-Inhaltslizenz

Mönch Hand Mudra – Kostenloses Foto auf Pixabay – Pixabay

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