Freitag der fünften Woche im Jahreskreis

Mk 7,31-37: Er lässt die Tauben hören und die Stummen sprechen.

Jesus macht alles gut, damals und heute. Er lässt die Stummen sprechen und befähigt die Tauben zu hören. – Wenn wir ehrlich sind, erkennen wir, dass auch wir immer wieder taub sind für die Anrufe Gottes, betäubt von der Überfülle an Informationen, die uns zur Verfügung steht, überwältigt von Verpflichtungen, Fernsehgeschwätz, Reden und Meinungsmachern.

Andererseits sind wir stumm in einer Welt, die nicht weiß, wie man zuhört, die uns zu Fotokopien macht, die uns zwingt, Partei zu ergreifen, immer im Konflikt, immer in Bedrängnis.

Jesus macht unsere Ohren frei, er erlaubt uns, das Wort zu hören, wie wir es noch nie gehört haben, ohne Geschrei, ohne unerträgliche Predigten oder unverständliche große Worte. Und er erlaubt uns, zu sprechen, zu sagen, von den großen Taten zu berichten, die er in jedem von uns vollbringt.

Wenn wir ihm wirklich begegnen, eröffnet sich uns eine neue Dimension, befähigt es uns, ihn besser zu kennen. Es öffnet unseren Geist und macht unseren Horizont weit.

Der Herr macht alles gut, er verändert unsere Perspektive. Ohne viel Aufhebens zu machen, ohne unseren Glauben in alle Winde zu tragen, ohne besessen zu sein.

Der Herr macht alles gut: Er öffnet uns für eine Vision des Glaubens, alles bekommt einen Sinn, alles bekommt eine andere Farbe.

Der Herr macht alles gut, auch heute, wenn wir ihn lassen.

Bild: Gelb Abstrakt Kunst – Kostenloses Foto auf Pixabay – Pixabay

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