Freitag der zweiten Woche im Jahreskreis

Mk 3,13-19: Er rief die, die er bei sich haben wollte.

Indem Jesus die 12 Jünger zusammenruft, legt er den Anfang für die Kirche, die sich auf die 12 Stämme Israel, das Volk Gottes beruft und zugleich eine neue Ausrichtung auf Ihn, Jesus, beinhaltet. Diese Gruppe von 12 Leuten wird so zum Vorbild für unsere Kirche heute und sollte Grundlage sein für jeden Pastoralplan.

Die Kirche Jesu ist keine perfekte Gesellschaft, wie es auch seine Jünger nicht waren. Sie ist auch keine vorgefertigte Organisation, sondern wächst erst mit der Zeit zusammen, je mehr sie verstehen, wer dieser Jesus für sie ist. Jesus ruft die zu sich, die er will.

Die Jünger gehören nicht aus eigener Initiative zur Gemeinschaft Jesu, sondern sie folgen einem Ruf, der sie in diese Gemeinschaft zusammenruft. Jesus konstituiert sie als Zwölf, sie werden zu etwas anderem als eine Gruppe von 12 Individuen, die ein Ganzes bilden, sie werden ein Herz und eine Seele.

Zwölf wie die Stämme Israels, Zwölf wie die Monate des Jahres, die Fülle der Zeit. Und es gibt Dinge, die die Jünger tun müssen: bei ihrem Meister bleiben, ihm folgen, zu ihm beten, ihm zuhören und über seine Worte meditieren, um sein Wort zu verkünden und die dunkle Seite zu vertreiben, die die Welt und das Leben infiziert.

Alles andere, die Organisation, die Ämter, die Charismen, die einander zur Verfügung gestellt werden, sind nur Werkzeuge, um diesen Traum zu verwirklichen. Wir sollten uns dies merken.

Bild: https://cdn.pixabay.com/photo/2022/03/25/09/13/supper-7090569_1280.jpg

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