Mittwoch, 6. Dezember – Hl. Nikolaus

Der Hl Nikolaus wurde geboren in Pàtara, Kleinasien (heutige Türkei), ca. 250.
Gestorben ist er in Mira, Kleinasien, ca. 326.
 Er stammte aus einer adligen Familie. Er wurde zum Bischof gewählt, weil allgemein bekannt war, dass er seit seiner Jugend sehr fromm und wohltätig war. Von vielen wurde er schon zu Lebzeiten als Heiliger betrachtet. Während der Verfolgung durch Diokletian soll er bis zur Zeit des Edikts von Konstantin inhaftiert gewesen sein.

1082 kamen seine Reliquien durch Kaufleute, die sie in Myra gestohlen hatten, nach Bari (Apulien) und wurde dort zum Schutzpatron ernannt. Die Basilika, die in Bari seinen Namen trägt, ist noch immer das Ziel vieler Pilgerreisen. St. Nikolaus ist der legendäre Weihnachtsmann der angelsächsischen Länder und der deutsche Nikolaus, der die Kinder zu Weihnachten beschenkt.

Mittwoch der ersten Adventswoche

Mt 15,29-37: Jesus heilt viele Kranke und vermehrt die Brote

Die Menschen, die Jesus suchen, bringen viele Kranke, damit er sie heile. Sie bringen sie zu Jesus, um ein Wort des Trostes, der Ermutigung und Heilung zu hören.. Sie verstecken die Kranken nicht in ihren Häusern oder vertrauen sie spezialisierten Einrichtungen an: Die Menge will ihre Kranken bei sich haben, und sie weiß, an wen sie sich wenden kann.

Den Weg der Vorbereitung, den wir mit dem Advent begonnen haben, wollen wir gemeinsam mit den vielen kranken und entmutigten Menschen, die wir kennen, gehen, um sie zu der inneren Heilung zu führen, die nur Jesus bewirken kann.

Unser tägliches Gebet wird in diesen dichten Wochen mit all den Geschichten von Leid und Einsamkeit gefüllt sein, die wir kennen, um sie dem Herrn anzuvertrauen. Gewiss: Krankheit ist und bleibt schwer zu akzeptieren und zu ertragen, und Einsamkeit kann nur in der Gesellschaft eines Menschen geheilt werden, den man liebt und der einen liebt.

Aber sich bewusst zu machen, dass mich jemand auf jeden Fall liebt, dass Gott sich nahe und klein macht, dass er Schmerz und Einsamkeit erlebt, lässt mich in einen Zustand tiefen inneren Friedens eintreten. Die Nahrung, die wir brauchen, das Brot des Glücks, des Zuhörens und der Gastfreundschaft, wird uns großzügig von dem Gott gegeben, der Mensch wird.

Bild: Krieg Flüchtlinge Kinder – Kostenloses Bild auf Pixabay – Pixabay

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