Dienstag der 1. Woche im Advent

Lk 10,21-24: Vom Heiligen Geist erfüllt, sprach Jesus: Ich preise dich, Vater, weil du all das den Unmündigen offenbart hast

Selig sind unsere Augen, die sehen, selig sind unsere Ohren, die hören, selig ist unser Leben, weil es das Unglaubliche erleben durfte. Das außerordentliche Glück, Christ zu sein, die christliche Botschaft empfangen und aufgenommen zu haben, steht heute im Mittelpunkt unserer Überlegungen zum Wort Gottes.

Wir sind im Advent, wir haben uns auf den Weg gemacht, um einmal mehr die außergewöhnliche Botschaft von der Menschwerdung zu hören, um selber zur Krippe zu werden und zurückzukehren um den unerkannten Gott zu empfangen.

Wir sind bereits Christen und doch sind wir es nie wirklich, wir sind es auf jeden Fall nie ein für alle Mal. Deshalb brauchen wir den Advent, deshalb nehmen wir diese Zeit auch sehr ernst: um den Dämon der Routine und die arrogante Überheblichkeit des Sich-Gut genug-Fühlens zu bekämpfen.

Gesegnet sind unsere Augen. Wenn sie sehen, und unsere Ohren, wenn sie noch hören. Und unsere Hände. Wenn sie noch berühren. Gesegnet, weil es bedeutet, dass wir uns klein genug gemacht haben, um die Kleinheit Gottes aufnehmen zu können, der sich den im Herzen Armen, den Bescheidenen, denen, die die Welt immer als unwürdig betrachtet, hingibt.

Gesegnet, weil wir uns bewusst werden, welch großes Geschenk wir erhalten haben, indem wir als Kinder Gottes leben dürfen. Und dies wirklich zu sein. In diesem Geist entdecken wir wieder, was wir sind.

Bild: Mosaik Bild Kunst – Kostenloses Foto auf Pixabay – Pixabay

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