Montag, 7. Februar – sich abhetzen für Jesus

Dass Gott in ihm anwesend ist, zeigt Jesus durch seine Taten. Im Evangelium hören wir eine Zusammenfassung des Wirkens Jesu, das in Heilungen von Kranken und Dämonenaustreibungen besteht.

Als sie das Boot verließen, erkannten die Leute ihn sofort.  Sie eilten in die Umgebung und begannen, die Kranken auf Matten dorthin zu bringen, wo sie hörten, dass er war.  Markus 6:54-55

Jesus brachte das Volk zum „Flüchten“.  Das ist ein interessantes Wort und eine interessante Reaktion des Volkes.  Was bedeutet „gehuscht“ und was sagt es uns über die Menschen?

Wenn man an dieses Bild des Hetzens denkt, scheint es eine gewisse Intensität zu offenbaren, mit der die Menschen Jesus aufsuchten.  Die Beschreibung, wie sie mit kurzen und schnellen Schritten zu ihm eilen, zeigt, dass sie darauf bedacht waren, zu ihm zu gelangen, während sie etwas anderes im Kopf zu haben schienen.  Was hatten sie im Sinn?  Heilung.  Sie wussten, dass Jesus eine Quelle wahrer Heilung für die Kranken sein würde, und so brachten die Menschen sie mit großer Intensität zu Jesus, wo immer er war.

In gewissem Sinne muss dies auch unser Zugang zu Jesus sein, wenn es um unser Glaubensleben geht.  Wir müssen ihn als die Quelle aller Heilung anerkennen, insbesondere der geistlichen, und wir müssen unsere Gedanken auf ihn als den göttlichen Arzt richten.  Unsere Sehnsucht und die Intensität, mit der wir ihn suchen, müssen unsere ganze Aufmerksamkeit in Anspruch nehmen.

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