Samstag, 5. März – Die Sünder sollen eine Chance bekommen, umzukehren.

Lk5,27-32: Ich bin nicht gekommen, um die Gerechten zu rufen, sondern die Sünder zur Umkehr.

In dieser Fastenzeit wollen wir uns auf den Glauben konzentrieren, den Glauben, der gefestigt, geläutert, bezeugt und erkannt werden muss. Und das heutige Evangelium liefert uns einen festen und fruchtbaren Gedankengang: Der Glaube ist nicht in erster Linie der Glaube an einen „Korpus“ von Inhalten, er ist keine auswendig zu lernende Doktrin, sondern eine Person, der man begegnet. Glauben heißt, die Herausforderung Jesu anzunehmen, der uns entgegenkommt und uns einlädt, ihm zu folgen.

Wir glauben einem Menschen, was er uns gesagt hat, und „glauben“ bedeutet, ihm zu vertrauen. Jesus ist glaubwürdig, weil er lebt, was er sagt, weil er auf eine neue Weise von Gott spricht, weil er Autorität hat. Ihn zu kennen bedeutet also, in seine Welt einzutreten, den Vater zu kennen und die Gabe des Geistes zu empfangen, die ihn für uns zugänglich macht. Die Initiative geht immer von Gott aus: Er ist es, der uns entgegenkommt und uns einlädt, ohne Bedingungen, ohne Vorurteile.

Levi, der Zöllner, ist der am weitesten vom Glauben entfernte Mensch, den man sich vorstellen kann, aber Jesus kümmert das nicht. Er sieht in Levi den Matthäus, der er werden kann, und er hat keine Angst, es zu wagen. Lassen wir uns also begegnen, haben wir keine Angst vor unserer Zerbrechlichkeit und unseren inneren Krankheiten, denn der Herr kommt gerade für solche wie uns…

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