Johannes, der Bezeuger, und wir (2. So. i. J. – Joh 1, 29-34)

Johannes, der Bezeuger, und wir (2. So. i. J. – Joh 1, 29-34)

Johannes sagt, er habe es gesehen,
und bezeugt: „Dieser ist der Sohn Gottes.“

Er bezeugt, tritt für das Erkannte ein
bringt es zum Ausdruck, bejaht und bekennt,
ist sich sicher erhebt dafür seine Stimme.

Und wir –
nehmen wir uns die Zeit, Jesus als den Sohn Gottes zu erkennen
in den Wüsten unseres Lebens, oder
an den Stellen, wo frisches Wasser fließt
und uns lebendig sein lässt,
eben mitten im „ganz normalen Wahnsinn“ unseres Lebens?

Und wenn wir es erkannt haben,
dann lasst uns doch die Stimme erheben, uns aufmachen
unserer Stimme trauen – ob laut oder leise –
geben wir ihr Ausdruck in dem, was wir erfahren durften.

Und sind wir dann viele Stimmen, vielleicht werden sie dann so laut
wie die Stimme des Wüstenrufers, und die Welt hört auf sie.

Machen wir uns auf, trauen wir unserer Stimme etwas zu!

Beatrix Senft

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