Zum Tod von Bruder Karl-Josef Kolb

Zum Tod von Bruder Karl-Josef Kolb

Die Comboni-Missionare nehmen Abschied von Bruder Karl-Josef Kolb.

Bruder Karl-Josef stammte aus Wilflingen, einer Teilgemeinde von Langenenslingen bei Riedlingen an der Donau. Nach einer Ausbildung als Maschinenschlosser lernte er mit 18 Jahren bei einem Treffen der KIM-Jugend die Comboni-Missionare kennen. 1970 trat er bei ihnen ein und begann das Noviziat in Mellatz im Westallgäu. Während dieser Zeit fand er Freude an der Tätigkeit als Gärtner und in der Landwirtschaft. Zwei Jahre später rief man ihn in dieser Tätigkeit und um Spanisch zu lernen nach Palencia und dann nach Barcelona in Spanien. Gedacht war an einen Einsatz in Peru.

Dazu kam es aber doch nicht. 1976 kam er ins Missionshaus Josefstal bei Ellwangen, um mit Bruder Haspinger in der KIM-Bewegung mitzuwirken und nebenbei im Garten und in der neu organisierten Landwirtschaft mitzuhelfen. Doch sowohl die KIM-Bewegung wie auch die Landwirtschaft kamen an ein Ende. Dagegen wuchs die Notwendigkeit, alte und kranke Mitbrüder zu begleiten und zu betreuen. Bruder Karl Josef zeigte dafür Interesse. Um sich dafür vorzubereiten, ging er 1998 für zwei Jahre in die Behindertenanstalt in Ursberg bei Augsburg. Seither war dies Schwerpunkt seiner Arbeit bis 2015 in Josefstal und Ellwangen.

Danach war er in Brixen-Milland unermüdlich als Gärtner und Hausmeister tätig und kümmerte sich auch vorbildlich um die pflegebedürftigen Mitbrüder. Er starb er am 6. Juli 2026 nach kurzer schwerer Krankheit.

R.I.P.

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