Die Kirche sei… (22. So. i. J. – Lk 14, 1-14)

Die Kirche sei… (22. So. i. J. – Lk 14, 1-14)

…eine Kirche, die die Menschen dort aufsucht, wo sie sind:
bei der Arbeit und beim Vergnügen,
beim Fabriktor und auf dem Fussballplatz,
in den vier Wänden des Hauses.

Eine Kirche der festlichen Tage und
eine Kirche des täglichen Kleinkrams …

Eine Kirche der Kleinen, der Armen und Erfolglosen,
der Mühseligen und Beladenen,
der Scheiternden und Gescheiterten im Leben, im Beruf, in der Ehe.

Eine Kirche derer, die im Schatten stehen,
der Weinenden, der Trauernden.

Eine Kirche der Würdigen, aber auch der Unwürdigen,
der Heiligen, aber auch der Sünder.

Eine Kirche – nicht der frommen Sprüche,
sondern der stillen, helfenden Tat.

Eine Kirche des Volkes.

Kardinal Franz König

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