Samstag der 5. Woche in der Osterzeit

4. Mai – Gedenktag des Hl. Florian. Florian stammte aus Norikum (im Gebiet des heutigen Österreich). Als Kanzleivorstand des römischen Statthalters setzte er sich in Lorch an der Enns für die verfolgten Christen ein. Darauf wurde er selbst verhaftet und mit einem Stein um den Hals in der Enns ertränkt (4. Mai 304). Über seinem Grab erhob sich später das Chorherrenstift St. Florian bei Linz. Die Verehrung des hl. Florian war in Österreich, Süddeutschland und Polen verbreitet. Man rief ihn gegen Wasser- und Feuersgefahr an.

Joh 15,18-21 Ihr stammt nicht von der Welt, sondern ich habe euch aus der Welt erwählt

Nachdem er uns in den Evangelien der vergangenen Tage seine Liebe und Freundschaft erklärt hat, sieht Jesus eine schmerzhafte Zukunft voraus. Er warnt uns, dass das Schicksal eines wahren Gläubigen mit seinem eigenen identisch ist. Wenn er verfolgt wurde, werden auch wir verfolgt werden.

„Aber Vorsicht!…. Denn wir werden nicht immer wegen des Namens des guten Gottes verfolgt. Manchmal werden wir abgelehnt oder gehasst wegen unseres eigenen Verhaltens, das vielleicht nicht wirklich Evangeliumsgemäß war“.

Sicherlich ist der gegenwärtige Kontext nicht einfach und einladend für diejenigen, die Jesus und seinem Evangelium ohne Kompromisse folgen wollen. Großzügige Liebe zu den Armen; Aufnahme derer, die anders sind; Nüchternheit im Leben; Ertragen derer, die uns nicht schätzen oder die uns ablehnen.

Es ist klar, dass die Nachfolge Jesu heute nicht sehr bequem ist. Aber es gibt eine Kraft und einen Mut, die uns aus der Hoffnung erwachsen. Es ist der Herr selbst, der uns das bestätigt: „Wenn Gott für uns ist, wer wird dann gegen uns sein?“

Bitten wir den lieben Gott, dass er unseren Glauben stärkt, dass er uns immer mehr Mut gibt, dass wir uns nicht einschüchtern lassen und uns nicht von den feindseligen Worten, die die Welt uns entgegenhält, unterkriegen lassen.

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