9. April, Samstag der fünften Fastenwoche – Um die zerstreuten Kinder Gottes zu sammeln.

Christus gibt sich nicht mit den Gräbern ab, die wir uns mit unseren Entscheidungen für das Böse und den Tod, mit unseren Fehlern, mit unseren Sünden gebaut haben. Damit gibt er sich nicht zufrieden! Er lädt uns ein, befiehlt uns geradezu, aus dem Grab herauszukommen, in das uns unsere Sünden gestürzt haben. Er ruft uns eindringlich auf, aus dem dunklen Gefängnis herauszukommen, in dem wir uns eingeschlossen haben, zufrieden mit einem falschen, egoistischen, mittelmäßigen Leben. „Kommt raus!“, sagt er uns, „Kommt raus!“.

Es ist eine wunderbare Einladung zur wahren Freiheit, uns von diesen Worten Jesu ergreifen zu lassen, die er heute an jeden von uns richtet. Eine Einladung, uns von den „Bandagen“, von den Bandagen des Stolzes, zu befreien. Denn Stolz macht uns zu Sklaven, zu Sklaven unserer selbst, zu Sklaven so vieler Götzen, so vieler Dinge. Unsere Auferstehung beginnt hier: wenn wir uns entscheiden, diesem Gebot Jesu zu gehorchen, indem wir ins Licht, ins Leben treten; wenn die Masken von unseren Gesichtern fallen (…) und wir den Mut unseres ursprünglichen Gesichts wiederentdecken, das nach dem Bild und Gleichnis Gottes geschaffen wurde. Aber hört gut zu: Die göttliche Barmherzigkeit, die allen angeboten wird, kennt keine Grenzen!

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