Dienstag der 32. Woche im Jahreskreis

Lk 17,7-10: Wir sind unnütze Sklaven: wir haben nur unsere Schuldigkeit getan.

Wir haben die Schönheit des Gottes Jesu entdeckt, wir sind seinem Vorschlag gefolgt, wir haben das Wort aufgenommen und ihm erlaubt, in uns zu erblühen, unser Leben zu verändern und es zu erleuchten.

Tag für Tag, Monat für Monat, Jahr für Jahr haben wir im Vertrauen auf den Herrn unser Herz für das Wunder geöffnet. Jetzt wissen wir es, jetzt haben wir es am eigenen Leib erfahren, jetzt ist alles klarer. Wir freuen uns darüber, im Weinberg des Herrn zu arbeiten, und sind erstaunt, andere Männer und Frauen zu treffen, die wie wir dem Nazarener vertraut haben.

Ja, wir glauben, mit Kraft, mit Entschlossenheit, mit Überzeugung. Und wir versuchen, die Welt aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Vielleicht sind wir auch in irgendeinem kirchlichen Dienst tätig, vom bescheidensten bis zum anspruchsvollsten, vielleicht haben wir auch Verantwortung in den Gemeinschaften.

Gerade uns, mit unserer je eigenen Verantwortung, erinnert der Herr an eine entwaffnende Wahrheit:

Er ist es, der handelt, nicht wir. Die Welt ist bereits gerettet, wir müssen sie nicht mehr retten.

Deshalb sind wir freudig nutzlose Diener. Daher ist es wahr. Deshalb sind wir frei. Wir müssen niemandem etwas beweisen, wir müssen nur transparent werden, damit die Menschen durch unser Handeln das Antlitz Gottes sehen.

Bild: Foto Mönch Erinnerung – Kostenloses Foto auf Pixabay – Pixabay

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