DIENSTAG DER ZWEITEN WOCHE IM ADVENT

Mt 1 8,1 2-4 4: Gott will nicht, dass die Kleinen verloren gehen

Das ist es, was der Vater will: dass niemand verloren geht, niemals. Vor allem nicht die Kleinen, die vom Leben Benachteiligten oder die von der Finsternis Bedrohten. Gott will die Rettung, er hat sie angekündigt, er bietet sie an, er ist auf die Erde gekommen, um sie mit Nachdruck zu verkünden.

Warum sprechen dann viele, die sich Christen nennen, immer noch vom Vater als einem strengen Richter, der nur darauf wartet, uns auf frischer Tat zu ertappen? Er freut sich doch über alle, die er zurückholen kann, über alle, die er wieder in die Gemeinschaft zurückbringen kann.

Leider haben wir manchmal das Gefühl, dass sich die Verhältnisse umgekehrt haben: nur noch ein Schaf ist in der Herde, und viele schlagen als Lösung vor, den Zaun zu erhöhen, damit auch dieses nicht entkommt! Als Kinder dieses Hirten, als Schafe, die so sehr darauf bedacht sind, umsorgt zu werden, sind wir aufgerufen, aus unseren muffigen heiligen Räumen herauszukommen, um die vielen Schafe zu suchen, die nicht wirklich wissen, wer Gott ist. Und den Mut zu haben, es zu wagen, das Evangelium wieder deutlich auszusprechen, der Versuchung zu widerstehen, denen, die geflohen sind, Bedingungen zu stellen, und zu versuchen, ihre Gründe zu verstehen.

Dem Evangelium treu zu bleiben, natürlich ohne dem Gutmenschentum zu verfallen, das so unecht evangelisch, aber oberflächlich und oberflächlich ist, und doch entschlossen, wie der Hirte, niemanden zu verlieren. Wir freuen uns über jeden Menschen, der die Schönheit des kommenden Gottes entdeckt.

Bild: Jesus Guter Hirt Barmherziger – Kostenloses Foto auf Pixabay – Pixabay

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