Freitag, 18. Februar – Die wahren Tiefen der christlichen Liebe

Jesus rief die Menge mit seinen Jüngern zusammen und sagte zu ihnen: „Wer mir nachfolgen will, muss sich selbst verleugnen, sein Kreuz auf sich nehmen und mir nachfolgen.“  Markus 8:34

Jesus lädt uns im heutigen Evangelium ein, sein Wort zu leben, den Weg der Liebe und der Hingabe zu gehen. Das klingt nicht sehr modern, ist aber absolut zielführend denn Jünger / Jüngerin Jesu sein, das ruft in die Entscheidung. Das ist viel mehr, als dann und wann ein Gebet sprechen, regelmäßig Gottesdienst mitfeiern und ab und zu eine Spende geben, vielleicht noch ein wenig nett und hilfsbereit sein.

Die erste grundlegende Frage, die uns in diesem Evangelium gestellt wird, ist diese: Willst du Jesus nachfolgen?  Wenn diese Frage nicht als beantwortet wird, wird der Rest von dem, was Jesus sagt, keine Wirkung auf uns haben. 

Jesus nachfolgen, als Frau oder Mann, in der Familie oder als Single, in jugendlichem oder fortgeschrittenem Alter, das bedeutet wohl: Ich richte mein Leben an seinem Wort aus. Ich versuche die Menschen durch „seine Brille“ zu sehen. Ich bemühe mich um eine radikale Akzeptanz des konkreten Menschen und seiner Situation, weil ich weiß, dass alles, was einen Menschen zum Guten ändert, zum Positiven verwandelt, das Geschenk von bedingungsloser Liebe, von herzlicher Zuneigung, von absichtsloser Bejahung ist.

Diese Nachfolge schaut nicht auf eigene Vorteile oder ein gemütliches Leben. Wer Jesus nachfolgt akzeptiert auch ungemütliche Momente und kann das Kreuz auf sich nehmen, weil er weiß, dass Jesus mit ihm geht.

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