Freitag der zweiten Woche im Advent

Mt 11, 16-19: Sie hören weder auf Johannes noch auf den Menschensohn

Entscheiden wir uns für etwas oder nicht? Wissen wir, was wir von unserem Leben wollen? Sind wir bereit, uns selbst zu hinterfragen, oder sind immer die anderen schuld? Schwelgen wir in Verbitterung, Neid, nehmen dem Leben und Gott übel, dass er uns nicht alle Wünsche erfüllt?

Manchmal, wenn wir ehrlich sind, sind wir genau so, wie launische Kinder, die nie mit dem vorgeschlagenen Spiel zufrieden sind…. Was zum Beispiel Jesus betrifft, so warfen ihm die Zeitgenossen vor, unreligiös zu sein! Dem Täufer wurde vorgeworfen, er sei zu asketisch und Jesus, er sei ein zu großer Vielfraß!

In Wirklichkeit sind es unser Herz und unsere Augen, die nie zufrieden sind und Gott alles vorenthalten wollen. Wenn wir dem Herrn in diesem Jahr ein Weihnachtsgeschenk machen wollen, dann vielleicht den Vorsatz, weniger zu jammern, die Dankbarkeit für alles, was wir sind, haben und tun, wiederzuentdecken, nicht mehr ständig mürrisch zu sein und unsere Grenzen und Verantwortlichkeiten zu erkennen.

Auf diese Weise könnten wir zum Beispiel aus dem schrecklichen Sumpf herauskommen, in den unsere Gesellschaft abgerutscht ist, der aus Wut und Unzufriedenheit besteht und in dem jeder immer bereit ist, die anderen zu beschuldigen, während er seine eigenen Unzulänglichkeiten nur schönredet…

Bild: Verwirrt Unlogisch Desorientiert – Kostenloses Foto auf Pixabay – Pixabay

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