Zeichen und Wunder (4. So. i. J., Lk 4, 21–30)

Jesu Gleichnisse zielen ins Zentrum.
Wenn sie auf Selbsterhöhung
und falsche Gewissheiten treffen,
können sie kränken.

Die Empörung folgt prompt,
die Wut ist groß,
die Kränkung unverzeihlich:
Der fromme Mob will Jesus töten.

Jesus wirkt Zeichen und Wunder –
zum Zauberer wird er nicht.
Seine Zeichen suchen den Glauben
an den Gott der Versöhnung.

Gott wirkt in Jesus, wie er immer wirkt:
nicht despotisch, nicht monarchisch,
nicht monologisch. Er sucht das Gespräch
mit den Leuten in Nazaret – mit uns.

Dorothee Sandherr-Klemp (zu Lk 4,21-30)
aus: Magnificat. Das Stundenbuch 01/2022, Verlag Butzon & Bercker, Kevelaer; www.magnificat.de In: Pfarrbriefservice.de

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