Montag der zweiten Osterwoche

Montag der zweiten Osterwoche

Der Heilige Papst Martin I

Aus Todi in Umbrien stammend, wurde er römischer Kleriker, päpstlicher Legat in Konstantinopel und 649 Papst. Da er den von Kaiser Konstans II. begünstigten Monotheletismus (Lehre von nur einem, dem göttlichen Willen in Christus) auf einer Synode verurteilte, wurde er in Konstantinopel wegen Hochverrats verurteilt und starb am 16. September 655 in der Verbannung zu Cherson (Krim). Auch die byzantinische Kirche gedenkt am heutigen Tag dieses Papstes.


Joh 3, 1-8: Wenn jemand nicht von oben geboren wird, kann er das Reich Gottes nicht sehen

Der gestrige „Weiße Sonntag“ erinnert an das weiße Taufkleid, das Zeichen der Reinheit, der „weißen Weste“ eines Neu-Getauften. Durch die Taufe ist ihm die Erbschuld vergeben und ein Neuanfang in Gott geschenkt. Dieses Geschenk ist eine Gabe und Aufgabe – ein Leben lang. Immer wieder sind wir Menschen auf’s Neue eingeladen, umzukehren und „neu geboren“ zu werden.

Ich fühle mich wie neu geboren“ – so lautet ein sehr bekannter Ausspruch. Im übertragenen Sinn passt er auch zum heutigen Evangelium. Denn wer aus Wasser und Heiligem Geist wiedergeboren wurde, ist eigentlich auch ein neuer Mensch. Eigentlich? – Nur zu oft werden wir bemerken, dass wir hinter diesem Anspruch zurückstehen. Ein neuer zu Mensch sein ist nicht immer wirklich leicht. Umso besser, dass Gott uns immer wieder dazu einlädt und zu-spricht, seinem Anspruch zu folgen. Vielleicht bemerken wir ja seine stete Aufforderung, und aus dem „Eigentlich neuen Menschen“ wird ein „Wirklich neuer Mensch.


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