Donnerstag der dritten Osterwoche – Hl. Georg

Donnerstag der dritten Osterwoche – Hl. Georg

Joh. 6,44-51: Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist.

Hl. Georg – Historischer Hintergrund

Georg wurde um 280 in Kappadokien, im heutigen Gebiet der Türkei, geboren und wuchs in einer christlichen Familie auf. Er trat in die römische Armee ein und stieg aufgrund seines Mutes und seiner militärischen Fähigkeiten schnell auf. Während der Christenverfolgungen unter Kaiser Diokletian bekannte er offen seinen Glauben, wurde gefoltert und schließlich im Jahr 305 enthauptet. Historische Details über sein Leben sind unsicher, doch früh belegte Kirchenweihen und Inschriften deuten auf seine reale Verehrung hin.

Legenden über den Hl. Georg

Die bekannteste Legende erzählt, dass Georg eine Stadt von einem Drachen befreite, der Menschenopfer verlangte. Die Tochter des Königs sollte geopfert werden, doch Georg besiegte den Drachen mit seiner Lanze und rettete die Prinzessin und die Stadt. Diese Geschichte symbolisiert den Sieg des Guten über das Böse und wurde im Mittelalter weit verbreitet, insbesondere während der Kreuzzüge.


Wenn wir einen Glaubensweg beginnen, der unsere Intelligenz und unsere Gefühle mit einbezieht, oder wenn wir uns am Ende unseres Weges, der oft mit Schwierigkeiten verbunden ist, dem Evangelium „hingeben“ und unseren Glauben bekennen… dann erkennen wir, dass der Herr tief im Innern, hinter all unserem Weg, bereits seine diskrete Nähe gezeigt hat.

Wir suchen den, der uns sucht, wir spüren, dass unsere Sehnsucht nach dem Herrn es ist, die er selbst in uns geweckt hat. Aber Jesus geht noch weiter: Glauben bedeutet, das ewige Leben zu haben, das heißt, das Leben des Ewigen.

Oft denken wir fälschlicherweise, dass das ewige Leben etwas ist, das uns am Ende unseres Lebensweges widerfährt, in einer hypothetischen und nebulösen Zukunft, über die wir nicht viel wissen. Die Ewigkeit wird dann zu einer Art Preis, der uns für all den langweiligen katholischen Kram entschädigt, den wir ertragen mussten. Nein: Das ewige Leben hat bereits begonnen, das Leben des Ewigen entzündet sich in uns, wenn wir glauben, wenn wir unseren Glauben bekennen, wenn wir uns entscheiden, Jünger des Nazareners zu werden und zu leben. Auf diesem Weg wird die Eucharistie zu einer grundlegenden, intensiven Begegnung, zu einem Geschenk, das das Brot des Weges ist, die wirkliche Gegenwart Christi.

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