Comboni-Missionare in Pfarreien der Ortskirche

Comboni-Missionare in Pfarreien der Ortskirche

Die Comboni-Missionare, die dauerhaft in Pfarreien und Gemeinden der europäischen Provinzen – Italien, Deutschsprachige Provinz (DSP) und London Province (LP) – arbeiten, trafen sich zu einem Austausch in Brixen. Am Treffen nahmen 15 Mitbrüder teil (acht aus DSP, fünf aus Italien und zwei aus der LP). Alle betrachteten die Initiative als sehr nützlich und interessant. Es waren wertvolle Tage des Austauschs und der Reflexion in einer brüderlichen Atmosphäre. Zwei Vorträge fanden besonders großen Anklang und halfen den Teilnehmern, sich in das Thema einzuarbeiten. Den ersten Vortrag hielt Br. Enzo Biemmi zum Thema „Die Pfarrei: welche missionarische Bekehrung?“ Im zweiten gab der Laie Reinhard Demetz, der als Pastoralreferent in der Diözese Bozen-Brixen arbeitet, einen Bericht und sprach von seinen Erfahrungen.

Die Idee, ein Seminar auf europäischer Ebene zum Thema „Comboni-Pfarreien: Wege zu einer missionarischen Pfarrgemeinde“ abzuhalten, kam vom Europäischen Missionsrat und wurde Ende November 2021 in Santarém (Portugal) beschlossen. Die Provinzen Spanien und Portugal haben bereits ebenfalls ein solches Treffen geplant.

Schon in der Vergangenheit wurde dieses Thema der Präsenz der Comboni-Missionare auf lokaler Ebene behandelt, sowohl in Europa – beim Symposium von Limone, in Workshops und Versammlungen – als auch auf anderen Kontinenten, zum Beispiel in Brasilien. Im europäischen Kontext scheint die Comboni-Präsenz in Pfarreien die Eingliederung in die Ortskirche zu erleichtern, um dauerhafte Beziehungen mit dem Diözesanklerus zu knüpfen und akzeptiert zu werden.

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