Mittwoch in der Osterwoche

Mittwoch in der Osterwoche

Joh 20,11–18: halte mich nicht fest, denn ich bin noch nicht zu einem Vater hinaufgegangen

Die Auferstehung Jesu hat nicht dadurch eine Bedeutung, dass da vor fast 2000 Jahren in einem Grab bei Jerusalem etwas passiert ist. Ihre Bedeutung erhält die Auferstehung Jesu erst dann, wenn wir zu dem Glauben und der Überzeugung kommen, dass Jesus auch weiterhin, noch immer unter uns ist.

Die Erfahrung des Angeschaut- und des Angesprochen Werdens bewegt Maria. Auferstehung geschieht im Inneren einer Person. Als Maria ihren Namen hört, erinnert sie sich, wie Jesus sie persönlich angesprochen hatte, als niemand sie als Person gesehen hatte, sondern nur als die Sünderin.

Beim Namen genannt werden ist ein AN-Spruch, der einen nicht kalt lassen kann. Maria erfährt Auferstehung und kann nicht anders als die Gute Nachricht weiterzuerzählen. Auferstehung geschieht auch heute, wenn wir einander ansprechen und im anderen Menschen das sehen, was Gott in ihm sieht.

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