14.11 Vierter Tag der Novene zum sel. Ambrosoli

Das Leiden im Glauben annehmen

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Kurze Schriftlesung (Hebräer 5, 7-9)

Jesus hat in den Tagen seines irdischen Lebens mit lautem Schreien und unter Tränen Gebete und Bitten vor den gebracht, der ihn aus dem Tod retten konnte, und er ist erhört worden aufgrund seiner Gottesfurcht. Obwohl er der Sohn war, hat er durch das, was er gelitten hat, den Gehorsam gelernt; zur Vollendung gelangt, ist er für alle, die ihm gehorchen, der Urheber des ewigen Heils geworden.

Aus den Schriften des Seligen Joseph Ambrosoli

Wir mussten Kalongo verlassen, weil unsere Herzen mit einer ungeheuren Last beladen waren. Aber der Herr ist groß und hat uns die Kraft gegeben, alles aus seiner Hand anzunehmen. Mehr noch, dies ist eine wunderbare Gelegenheit, geistig zu wachsen und zu reifen und so viele irdische Dinge loszulassen. Deshalb lasst uns dem Herrn für alles danken!

Fürbittgebet

Seliger Josef Ambrosoli, du bist Jesus auf dem Weg zum Kalvarienberg gefolgt, hast dein Kreuz auf dich genommen und die Leiden der Menschen geteilt. Erbitte vom Herzen Jesu, mir eine Gesinnung zu schenken, die immer bereit sein möge, Opfer auf sich zu nehmen und den Willen Gottes zu tun.

Vater unser … Gegrüßet seist Du, Maria…Ehre sei dem Vater … 
Heiligstes Herz Jesu, erbarme Dich unser.
Unbeflecktes Herz Mariens, bitte für uns.
Seliger Josef Ambrosoli, bitte für uns.

Abschlussgebet

(Eines der Lieblingsgebete von P. Josef Ambrosoli, gefunden in seinem Stundenbuch in Kalongo/Uganda)

Herr, lehre mich, Dir zu dienen, so wie Du es verdienst:

Geben, ohne zu zählen, alles mir Mögliche zu tun, ohne einen anderen Lohn zu erwarten als das Bewusstsein, Deinen Willen zu erfüllen.

Lehre mich, nicht nur mich selbst, nicht nur meine eigenen Freunde, nicht nur die zu lieben, die ich bereits liebe, sondern vor allem diejenigen, die niemand liebt.

Hab Erbarmen, o Herr, mit allen armen Menschen auf der Welt.
Lass nicht zu, dass ich allein glücklich lebe, sondern lass mich das Leid erkennen, das allgegenwärtig ist. Mach mich frei von mir selbst.

Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen

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